Die Sonnenergie hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Alltagsthema entwickeln können, das die meisten Menschen in zahlreichen Facetten des täglichen Lebens beeinflusst.
Doch die Nutzung der Sonnenergie und vor allem auch deren Anwendung sind wesentlich älter als man auf den ersten Blick vermuten möchte. Immerhin beschäftigten sich bereits zahlreiche Kulturen mit dieser Thematik und so haben die Menschen schon vor Jahrhunderten nach Möglichkeiten gesucht, wie sie diese effektiver nutzen können. Die Solarenergie hat sich aus diesen Gründen zu einem ganz besonderen Wertstück entwickeln können, das die Menschheit in vielen Bereichen beeinflusst.
Die Ursprünge der Solarenergie reichen bis in das alte Ägypten zurück. Bereits zu dieser Zeit schätzte man die Sonnenergie und band sie in das tägliche Leben ein. Wissenschaftler konnten in den vergangenen Jahren beweisen, dass es bereits im alten Ägypten und auch in Mesopotamien erste Ansätze einer passiven Nutzung dieser gab. Ähnliche Entwicklungen ließen sich auch in den südamerikanischen Hochkulturen erkennen. Doch auch wenn in dieser Zeit die ersten Ansätze zu finden sind, handelt es sich bei der aktiven Nutzung der Solarenergie um einen Meilenstein der Neuzeit.
Die wichtigste Entdeckung der Solarenergie wurde durch den französischen Physiker Henry Bechquerel getätigt. Ihm gelang es im Jahr 1839, den wichtigen Photoeffekt zu entdecken und schaffte somit die wohl wichtigste Voraussetzung für die heutigen Solarzellen. Sicherlich sind dessen Erfindungen nicht mehr mit den Möglichkeiten von heute zu vergleichen, doch zwischen den beiden Elementen lassen sich deutliche Gemeinsamkeiten erkennen. Charles Fritts gelang es schließlich zum Ende des 19. Jahrhunderts, die erste Vakuum-Fotozelle zu entwickeln. Diese umfasste unter anderem eine aufgedampfte Selen-Schicht.
Die heute bekannten Solarzellen wurden jedoch erst in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelt. Als Vorreiter auf diesem Gebiet galt der US-amerikanische Konzern Bell. Den Experten gelang es zu dieser Zeit einen Wirkungsgrad von sechs Prozent nachzuweisen. In den vergangenen Jahrzehnten konzentrierte man sich schließlich in allen Teilen der Erde auf eine konstante Weiterentwicklung der Photovoltaik und schaffte somit Anlagen, die durch die Masse genutzt werden können.