Mittlerweile wird zwischen verschiedenen Solarsystemen unterschieden.
Diese sind durch die zahlreichen Weiterentwicklungen und Anpassungen in der Vergangenheit entstanden und werden somit durch zahlreiche Faktoren in Hinblick auf die einzelnen Eigenschaften bestimmt. Grundsätzlich lassen sich zwischen den verschiedenen Solarsystemen deutliche Unterschiede erkennen. Hierbei handelt es sich um die drei Möglichkeiten High Flow, Matched Flow und Low Flow.
In den vergangenen Jahren haben sich die High Flow Anlagen zu den am häufigsten angewendeten Möglichkeiten entwickeln können. Sie kommen auch in Deutschland häufig zum Einsatz und genießen somit ausgehend von den zahlreichen Verbrauchern ein immens großes Interesse. Eine High Flow Anlage arbeitet mit einem Volumenstrom von 30 bis 70 l je qm und Stunde. Da die Solarflüssigkeit, bei der es sich um ein Gemisch aus Wasser und Glykol handelt, sehr schnell durch die Systeme strömt, wird sie nur sehr wenig erhitzt. Meist lässt sich hierbei nur eine Temperatur zwischen zehn und fünfzehn Grad Celsius messen. Durch diese niedrige Temperatur wird ein wesentlich höherer Wirkungsgrad erreicht. Allerdings muss hierbei auch mit einem großen Zeitfenster in Hinblick auf das Aufwärmen des Speichers gerechnet werden.
Bei diesen Solarsystemen handelt es sich um Anlagen, die nur einen Durchfluss von etwa 8 bis circa 15 l pro qm und Stunde haben. Bereits bei einem einzigen Kollektordurchlauf werden somit sehr hohe Temperaturen erreicht. Nicht selten betragen diese 50 Grad Celsius. Somit ist es möglich, dass man auch den oberen Teil des vorhandenen Speichers sehr schnell aufheizt. Allerdings sind diese Anlagen nicht selten auch mit einem immensen Kostenaufwand verbunden.
Bei den Matched Flow Anlagen handelt es sich um eine der modernsten Ausführungen. Bei diesen wird der Volumenstrom individuell in Abhängigkeit von der vorherrschenden Sonnenstrahlung geregelt. Dadurch kann eine individuelle Optimierung der Volumenströme erfolgen.