Die Funktionsweise eines Solarwechselrichters

Hinter dem Solarwechselrichter verbirgt sich neben dem Solargenerator eines der wichtigsten Bauteile einer Solaranlage. Durch diesen wird der Strom, der im Generator entsteht, in Wechselstrom umgewandelt.

Im Anschluss erfolgt schließlich die Einspeisung in ein Versorgungsnetz. Dieses ist öffentlich und steht in jeder Region zur Verfügung. In Verbindung mit dem Solarwechselrichter entfällt die Notwendigkeit für einen Batteriespeicher. Somit sind Anlagen, die mit einem Solarwechselrichter ausgestattet sind, in der Regel wesentlich günstiger. Immerhin ist somit eine so genannte Inselanlage nicht mehr von Nöten.

Die Funktionen eines Solarwechselrichters

Die Basis eines Solarwechselrichters wird durch die Spannungen gebildet. Diese liegen bei diesem Bestandteil zwischen 48 und 120 Volt. Über eine Drossel sorgt der Solarwechselrichter schließlich für die Einspeisung der vorhandenen oder auch entstehenden Solarenergie in ein Netz. Die Einspeisung erfolgt hierbei auf direktem Weg. Grundsätzlich setzt sich ein Solarwechselrichter nur aus drei wichtigen und nicht zu vergessenden Komponenten zusammen.

Bei diesen drei Komponenten handelt es sich um den Glättungskondensator, die Ausgangsdrossel und die Wechselrichterbrücke. Durch die unterschiedlichen Schaltmöglichkeiten der Solarmodule kann auch die Spannung von einem Solargenerator beeinflusst werden. Somit kann diese durchaus höher sein als die eigentliche Netzspannung. Dadurch kann die Einspeisung des entstehenden Wechselstroms auch recht einfach ohne einen Transformator erfolgen. Durch den Verzicht auf einen Transformator kann immerhin ein Wirkungsgrad von fünf Prozent auftreten.

Der Softstart

Eine der wichtigsten Eigenschaften eines Solarwechselrichters wird durch den Softstart gebildet. Dieser kommt immer dann zum Einsatz, wenn es zu einem automatischen Anschalten am Morgen oder einem Netzausfall kommt. Durch den Softstart wird gewährleistet, dass das Netz nicht überlastet wird, weil die Leistungssprünge zu hoch sind.

Hierbei kann am Start eine Spannung von 50 Volt erkannt werden. Zum Ende des Softstartes liegt diese schließlich bei 360 Volt. Die Steigerung erfolgt hierbei sehr langsam und zudem auch konstant. Wenn eine Spannung von 360 Volt erreicht wurde, startet der Solarwechselrichter schließlich das so genannte MPP-Tracking.

Grundlagen Solartechnik



Technologien



Anschaffung



Arten Solarenergieanlagen